Tom F. Lange. Petronica

29. März 2021

Ab sofort im Buchhandel und unter www.hollitzer.at erhältlich.

 

 

Das Imperium Romanum unter Tiberius, Caligula, Claudius und Nero:
Heuchler und Blender scharen sich um wahnsinnige oder unfähige Herrscher. Intrigen, Gewaltexzesse, Orgien – Staatsmänner, Philosophen und Dichter schütteln den Kopf. Mittendrin Petronius, der „Lebemann“, und sein scheinbar harmloser Schelmenroman Satyrica.

Die Petronica sind eine Spurensuche nach Leben und Werk des legendenumwobenen Dichters Petronius – sie schreiben den Geist der Satyrica fort und führen ihn weiter.

„Tief fällt, wer hoch steigt?“
„Nie fällt, wer immer nur kriecht!“

 

Tom F. Lange

Petronica. Die ganze Welt treibt Schauspiel

Roman

Hollitzer Verlag
ISBN 987-3-99012-891-6
700 Seiten, 13,8 x 21,7 cm
Hardcover mit Schutzumschlag
euro 28,00

Auch als E-Book erhältlich:
ISBN 978-3-99012-892-3
euro 24,99

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Auf Taten werden Worte folgen

31. Januar 2021

Über dem Orakel von Delphi prangte einst der Spruch: Erkenne dich selbst. Das Menschlein blickt zu Boden; bis zum heutigen Tag konnte es der Aufforderung nur in Ansätzen nachkommen. Das wusste man schon in der Antike: Vollkommene Selbsterkenntnis ist unmöglich; Leben heißt gestalten und wer sein Leben gestalten will, muss sich bis zu einem gewissen Grad inszenieren. Die Grenzen zwischen Sein und Schein sind dabei fließend, die Gefahr des Selbstbetrugs ist groß. Der Philosoph Seneca nannte es die Rolle spielen, die uns vom Schicksal zugewiesen wurde. Freilich, manchen ist Selbsterkenntnis wichtig, aber anderen ist sie soviel wie dem Glatzkopf der Kamm. Auch im Luftschloss lebt es sich angenehm. Moderne Auguren sagen: Inszeniere dich selbst. Lebe deinen Wahn, Realität ist was für Flaschen. Andere meinen, man müsse nur authentisch sein … Wie also lebt es sich »richtig«? Wo ist die Grenze zwischen legitimer Lebensgestaltung und wahnhafter Inszenierung? Braucht der Mensch seine ihm eigene fabula, auf der er sein Leben errichten kann? Oder betrügt er sich damit nur selbst?

Tom F. Lange. Petronica
Im März 2021unter www.hollitzer.at und im Buchhandel erhältlich.

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6 + 7 =

Was lange währt, wird endlich Buch

26. Dezember 2020

Ein Unbekannter, den wir mangels Alternative Homer nennen, hat die Odyssee geschrieben; ein gewisser Petronius – wer immer er wirklich war – hat sie in seinen Satyrica parodiert. James Joyce erschuf den Ulysses, Jack Kerouac On the Road. Wir schreiben alle auf den Schultern anderer. Umberto Eco sagte, dass man nicht anders schreiben kann, als indem man das Palimpsest einer wiedergefundenen Handschrift verfertigt. Auch aus den beinahe vergessenen Satyrica des Petronius sind viele neue Geschichten entstanden. Hier eine weitere, die Petronica: Ein alter Mann findet mittelalterliche Pergamente, die einen antiken Text enthalten – die »Notizen des Petronius«, ergänzt von seinem Sklaven Giton. Jener Petronius, bei dem sich der Historiker Tacitus unschlüssig war, ob er denn ein Lasterleben führte oder eines nachahmte? Der den Tag mit Schlafen, die Nacht mit Geschäften und Vergnügungen verbrachte? Und dennoch das wohl subtilste und herausragendste Buch seiner Zeit verfasst haben soll? Der alte Mann ist fasziniert, sein Fund ergreift Besitz von ihm …

Tom F. Lange. Petronica. Ab Frühjahr 2021 erhältlich.

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Das ist nicht das Cover der Petronica

30. November 2020

Vielmehr eine Illustration zu Jules Vernes Klassiker Zwanzigtausend Meilen unter Meer. Was hat ein Krake mit den Petronica zu tun? Nichts. Alles. Der listenreiche Odysseus, vom Zyklopen nach seinem Namen gefragt, antwortete schlau: »Niemand!« Im griechischen Original »Outis«, auf lateinisch »Nemo«. Jules Verne nannte seinen Kapitän der Nautilus wohl nicht zufällig so; bei einem Clownfisch neueren Datums bin ich mir nicht so sicher. Niemanden finden? Ein Fall für Dorie! Egal. Geschichten, sofern sie berühren, werden weitergeführt. Wohin und auf welche Weise ist nicht so wichtig. Die Odyssee Homers war ein literarischer Urknall, aus dem ein ganzes Universum an neuen Geschichten entstanden ist, so auch das bis heute rätselhafte Werk eines antiken römischen Dichters namens Petronius — von dem die Petronica erzählen.
Und was ist mit dem Cover der Petronica? Geduld. Gut Buch braucht Weile. Lange Weile … Fortsetzung folgt – ab 27. Dezember.

Tom F. Lange. Petronica. Ab Frühjahr 2021 erhältlich.

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