29. März 2021

Tom F. Lange

Petronica. Die ganze Welt treibt Schauspiel

Roman

Hollitzer Verlag
ISBN 987-3-99012-891-6
700 Seiten, 13,8 x 21,7 cm
Hardcover mit Schutzumschlag
euro 28,00
Auch als E-Book erhältlich:
ISBN 978-3-99012-892-3
euro 24,99

Es ist eine Scheinwelt, in der wir leben, da ist es nur recht und billig, dass uns ein Bühnenheld regiert.

 

Das spätere Motto des Globe Theatre Shakespeares wurde, so will es die Überlieferung, von dem antiken römischen Dichter Petronius erschaffen. All the world ’s a stage. Was die ganze Welt zum Besten gibt, führt dieser Petronius weiter aus, sei nichts als ein mimus, eine derbe Posse. Die Authentizität dieser Aussagen ist freilich ungesichert – wie so oft bei Petronius – sie stammen aus zweiter Hand. Fakten über ihn sind kaum vorhanden, Legenden im Übermaß: Aristokrat, Spötter, Höfling Neros, hemmungsloser Genussmensch, von unübertrefflichem Geschmack … Geblieben sind, als Treibgut aus der Antike, die Satyrica, ein Schelmenroman in Fragmenten. »Ubique naufragium est« – »Überall ist Schiffbruch«, konstatiert Encolpius, der irrende Held der Satyrica. Aber die Trümmer genügten, um Menschen über Jahrhunderte hinweg zu inspirieren. Voltaire, Friedrich Nietzsche, Oscar Wilde, Henry Miller … Die Liste ist endlos. Die Petronica greifen den Geist der Satyrica auf und führen ihn weiter. Wie lebte es sich eigentlich, wie starb es sich – als Sklave, als Bürger oder als Aristokrat? Worüber hat man gelacht oder sich empört? Es ist eine Zeit der Wahnhaften und Blender, der Protzer, der Spinner, der Wüstlinge und Pädophilen – dazwischen der Ritter Petronius, der sich lange weigert, mit den Narren verrückt zu sein.

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Seit Oktober 2017

Tom F. Lange

Der Frosch mit der Brille 

Satyrisch-satirische Betrachtungen einer Amphibie von schwacher Sehkraft

Der Frosch mit der Brille liefert seit dem Jahr 2017 Beiträge und Kommentare zu mehr oder weniger aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft. In unregelmäßigen Abständen, zuletzt mit dem Coronauten-Logbuch, das während des ersten österreichischen Lockdowns 2020 entstanden ist. Er betrachtet die Welt von unten, aus seinem Tümpel heraus, zuweilen in der Sicht behindert durch Schilf, Schlammspritzer auf der Brille oder herumschwirrende Insekten. Deshalb ist seine Sichtweise zuweilen etwas schräg. Aber das ist seine natürliche Perspektive.

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